Unsere Zusammenarbeit mit dem KINOFILM I WANT TO RUN

RUN TO CINEMA und EASY RUNNING die etwas andere Vorbereitung zum Fulda Marathon mit Thomas Herget & Jutta Weigel

Alles am 04.08.2012: Trans Europalauf laufen, erleben und sehen

Dritter Transeuropalauf führt auch durch Fulda

Robert Wimmer macht aus der 4.175,9 Kilometer langen Strecke einen Spendenlauf für die Deutsche PalliativStiftung und sucht noch Sponsoren
In 64 Tagen quer durch Europa laufen. Das hört sich verrückt an? Ziemlich, aber bereits zwei Mal haben sich knapp 50 Läufer erfolgreich auf den Etappen-Ultramarathon „Transeuropalauf“ gemacht. Und in diesem Jahr geht der härteste und längste Dauerlauf der Welt in die dritte Runde und führt auch durch Fulda.
2003 ging es von Lissabon nach Moskau über eine Distanz von 5.036 Kilometer. Der zweite Lauf fand 2009 statt und führte 4.487,7 Kilometer von Bari zum Nordkap. Bei der dritten Auflage des Rennens starten am 19. August 2012 55 Läuferinnen und Läufer aus zehn Nationen im dänischen Skagen und sollen am 21. Oktober 2012 in Gibraltar ankommen. Insgesamt ist die Strecke 4.175,9 Kilometer lang. Die Strecke führt über Dänemark, Deutschland, Frankreich, Spanien nach Gibraltar. Mit einer Tagesleistung von durchschnittlich 65 Kilometer ist dieser Lauf im Vergleich zu seinen Vorgänger, wie Organisator Ingo Schulze erklärt, sehr moderat.
Die Besonderheit für Fulda bei diesem dritten Transeuropalauf: Die 15. Etappe führt die
Ultramarathonläufer von Queck nach Zeitlofs durch die osthessische Barockstadt, und zwar zufälligerweise am 2. September, dem Tag des 19. Fulda Marathons. Aus diesem Grund haben sich die Organisatoren der beiden Veranstaltungen – Jürgen Schunck und Matthias Schulte von der LG Fulda sowie Ingo Schulze – zusammengeschlossen und haben die beiden Strecken vom Maberzeller Sportplatz aus bis zum Fuldaer Stadion zusammengelegt. „Damit bekommen die Trans-Europaläufer, die ja den größten Teil der Distanz alleine laufen, auch mal laufbegeisterte Zuschauer und Unterstützung“, so Schunck.

Sponsoren für Spendenlauf gesucht
Einer der Ultraläufer ist der Nürnberger Robert Wimmer, der den ersten Transeuropalauf 2003 mit einer Laufzeit von 480:29,51 Stunden gewann und den zweiten Wettbewerb 2009 mit 415:53,27 Stunden auf dem vierten Platz beendete. Im vergangenen Jahr erlebte er in seinem engen familiären Umfeld, dass dank palliativer Versorgung „ein würdiger Abschied, ein lebendiges, lebendes Sterben mit Respekt“ möglich war. „Ich möchte in diesem Jahr für die Deutsche PalliativStiftung und ihre Sportinitiative ,I run for life‘ laufen. Ich möchte mehr bewegen und die bevorstehenden 4.175,9 Kilometer zugunsten der Stiftung laufen“, betont der Augenoptiker und ergänzt: „Für jeden gelaufenen Kilometer suche ich noch Sponsoren. Durch eine Spende pro Kilometer werde ich motiviert, weiter zu laufen und kann dabei helfen, die palliative Versorgung für Schwerstkranke und Sterbende flächendeckend auszubauen.“
Wer Interesse daran hat, Robert Wimmers Kilometer beim Trans-Europalauf zu sponsern, der kann sich bei der Deutschen PalliativStiftung unter Telefon (06 61|480 497 97) informieren.

Transeuropalauf-Dokumentarfilm „I want to run“ ist am 04. August 2012 im Cinestar Fulda zu sehen

Der Film zum Transeuropalauf „I want to run“ ist seit Ende Mai in deutschen Kinos zu sehen, und wird nun einmalig in Kooperation mit „I run for life“ im Cinestar in Fulda gezeigt, und zwar am Samstag, 4. August, um 17 Uhr. Bei der Filmvorführung wird der „I run for life“-Botschafter und Transeuropalauf-Teilnehmer Robert Wimmer in Fulda sein und steht den Zuschauern nach der Vorführung für Fragen zur Verfügung.
„I Want To Run" ist der berührende Dokumentarfilm über acht Extremläufer, die sich 2009 der besonderen Herausforderung gestellt haben, 4.500 Kilometer in 64 Etappen von Süditalien bis zum Nordkap zu laufen. Übernachtet wird in Turnhallen, Kindergärten, Schwimmbädern. Jeder ist dabei allein mit sich, seinen Kräften und Ängsten. Während Lavendelfelder in Gebirgsschluchten übergehen, stellt sich heraus, wer mental am stärksten ist, seinen Körper unter Kontrolle hat und sich weder von Selbstzweifeln noch von kurzfristigem Erfolg verführen lässt. Zwischen Konkurrenz und Unterstützung entsteht in 64 Tagen eine Leidens- und Triumphgemeinschaft. Und doch zählt am Ende auch hier: Wer erreicht das Ziel als erstes?
Regisseur Achim Michael Hasenberg hat acht der Extremläufer auf dieser Odyssee durch Europa und an die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit begleitet. Den Gewinner der ersten Transeuropalaufs 2003, Robert Wimmer, Profi-Läufer Achim Heukemes, ein Friseur aus Toulouse, ein an Multipler Sklerose erkrankter Familienvater, eine der schnellsten Ultra-Marathonläuferinnen der Welt, eine Hausfrau aus Tokio und zwei schwedische Offiziere – sie alle vereint ein starker Wille, die Leidenschaft für das Laufen und unbeugsame Disziplin. „I Want To Run“ dokumentiert ihren langen und oft harten, aber immer bereichernden Weg zum Ziel.

„Run to Cinema“ – Marathonvorbereitung mit Ultraläufer Thomas Herget & Triathlon-Trainerin Jutta Weigel

Im Vorfeld des 19. Fulda Marathons der LG Fulda am 2. September haben sich die „I run for life“-Organisatoren (IRFL) der Deutschen PalliativStiftung überlegt, wie sie Läufer aus ihrem Team sowie andere Interessierte, die am Halbmarathon teilnehmen, vorbereiten können. „Wir möchten am 4. August, wo um 17 Uhr der Dokumentarfilm ,I want to run" überTranseuropalauf 2009 gezeigt wird, tagsüber einen ,Run to Cinema" organisieren“, erklärt IRFLProjektleiter Marcel Sühwold. Angeboten werden sollen ein flacher Trainingslauf zum Pfordter See über die Transeuropalaufstrecke von 2012 sowie eine Laufschule in den Fulda Auen. Der Trainingslauf mit einer Länge von etwa 34 Kilometern zum Pfordter See beginnt um 11 Uhr am Rosenbad Fulda und wird vom regional bekannten Ultraläufer Thomas Herget von der LG Fulda geleitet. Die Laufschule übernimmt Triathlon-Trainerin Jutta Weigel, in der von 14 bis 16 Uhr Lauftechniken und andere Grundlagen gezeigt und geübt werden. Treffpunkt ist hierfür das Stadion Fulda.
Alle Teilnehmer können dank GWV Fulda im Anschluss im Rosenbad kostenlos duschen und dann gemeinsam zur Kinovorführung „I want to run“ um 17 Uhr ins Cinestar Fulda gehen.Für Verpflegung während der Trainingseinheiten ist durch die Unterstützung von DENNS Fulda und anderen Partnern gesorgt.
Für beide Laufangebote ist eine Voranmeldung erwünscht.
Die Gebühr für eines der beiden Laufangebote mit Verpflegung plus Kinokarte beträgt 15 Euro. Wer nur am Techniktraining oder nur am Trainingslauf teilnehmen möchte, zahlt nur 10 Euro und wer nicht laufen oder trainieren, sondern nur ins Kino gehen möchte, zahlt nur 5 Euro.

Ein Gewinner des I-want-to-run-Gewinnspiels

Gunnar Kohring, Vorsitzender Lauftreff Bärenbrücke Berlin e.V.

Diese Aktion wird unterstützt von:

Bisherige RUN TO CINEMA Teilnehmer(inkl. Kinobesuch):

Thomas Herget

Olaf Paulmann

Thomas Sitte

Unsere Partner Sportärzteverband Hessen e.V.
„I run for life“ - Eine sozialsportliche Initiative der Deutschen PalliativStiftung