NEWS - Aktuelles im Blick

Der I run for life DeutschlandCup 2015 ist beendet

173.000 Kilometer für den guten Zweck: Berliner Hospizdienst gewinnt bei „I run for life"

Die Vorsitzenden der Deutschen PalliaitvStiftung, Thomas Sitte und Elke Hohmann, übergaben dem Gewinner des „I run for life DeutschlandCup 2015“ einen Scheck in Höhe von 10.000 Euro. Läuferinnen und Läufer haben dem Berliner Hospizdienst Horizont im vergangenen Jahr insgesamt 32.719 Kilometer gewidmet und ihm damit zum Sieg verholfen. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) betonte als Schirmherr der Aktion „I run for life“, dass hospizlich-palliatives Wissen noch viel zu wenig verbreitet sei. Die Aktion „I run for life“ leiste daher einen wertvollen Beitrag, um die Aufmerksamkeit für die wichtige Arbeit von Hospizdiensten zu erhöhen und die Möglichkeiten einer guten Hospiz- und Palliativbetreuung bekannter zu machen.

 

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

10.000 EURO:
32.719 km Hospizdienst Horizont – Bodhicharya

5.000 EURO:
23.006 km Palliatives Hospiz Solingen
17.002 km Hospiz Kieler Förde

3.000 EURO:
16.972 km Kinder-Hospiz Sternenbrücke
13.190 km Ambulanter Hospizdienst Wilhelmshaven-Friesland

2.000 EURO:
9.450 km Hospizkreis Ottobrunn
8.297km Hospiz Haus Hannah Emsdetten

1.000 EURO:
8.171 km Bergisches Kinder- und Jugendhospiz Burgholz
6.447 km Hospizdienst Vogelsberg
4.889 km Hospizverein im Pfaffenwinkel
4.422 km Hospizförderverein Fulda
3.512 km Ricam Hospiz

500 EURO:
3.477 km Home Care Aachen
3.069 km Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland
2.783 km Hospizverein Werdenfels
2.333 km Hospizdienst Rastatt
1.926 km Hospizstiftung Region Aachen
1.075 km Ambulanter Kinderhospizdienst im Kreis Recklinghausen
987 km St. Marianus Palliativzentrum, Bardowick
862 km Evangelisches Johannesstift Simeon-Hospiz
845 km Palliativstation der Karl-Hansen-Klinik
589 km Fördergemeinschaft Kinderkrebszentrum Hamburg

"I run for life" beim Steinburg Cup 2015

Im Rahmen des Steinburg Cups 2015 lief diese Laufgruppe bestehend aus 13 Läuferinnen und Läufern für "I run for life" und widmeten ihre Kilometer einer gemeinnützigen hospizlich-palliativen Einrichtung ihrer Wahl. Das Foto zeigt die Laufgruppe während der Ehrung des Steinburg Cups am 6. November 2015.

 

obere Reihe (v.l.n.r.): Dorothee Gründer, Andreas Bünz, Kerstin Chionidis, Stefanie Elfert, Martina Finkeisen
untere Reihe (v.l.n.r.):Justin Bünz, Jürgen Kirschning, Rolf Frank, Angelika Christiane Pump, Peter Schmidtke

Es fehlen Petra Bünz sowie Doris und Thomas Ehrenberg. 


Zwischenstand IRFL: 32.684 Laufkilometer für hospizlich-palliative Einrichtungen

Seit dem 1. Januar 2015 haben LäuferInnen aus ganz Deutschland beachtliche 32.684 Kilometer für  insgesamt 65 gemeinnützige, hospizlich-palliative Einrichtungen zurückgelegt. Unter dem Motto „I run für life“ haben sie an offiziellen Läufen teilgenommen, ihre Ergebnisse auf irunforlife.de eingetragen und einer Einrichtung ihrer Wahl gewidmet. Die Einrichtungen mit den meisten gewidmeten Kilometern erhalten eine finanzielle Unterstützung von der Deutschen  PalliativStiftung in Höhe von insgesamt 40.000 Euro.

 

Aktuell kämpfen das Kinder-Hospiz Sternenbrücke Hamburg mit 5.192 km und das Palliative Hospiz Solingen mit 5.157 km um den ersten Platz und damit um 10.000 Euro für ihre Einrichtung. Dicht gefolgt von dem Ambulanten Hospizdienst Wilhelmshaven-Friesland, dem 4.524 Kilometer gewidmet wurden. Mit etwas Abstand schließen sich daran das Hospiz Kieler Förde mit 2.762 km, der Hospizdienst Vogelsberg mit 1.658 km und das Ricam Hospiz Berlin mit 1.454 km an.

 

Doch endgültig entschieden ist noch nichts. Alle LäuferInnen haben bis einschließlich 31. Dezember 2015 Zeit ihrer Einrichtung Kilometer zu widmen und ihr damit zu einer Geldspritze zu verhelfen.

Kinder-Hospiz Sternenbrücke Hamburg 5192 km

Palliatives Hospiz Solingen 5157 km

Ambulanter Hospizdienst Wilhelmshaven-Friesland 4524 km

Hospiz Kieler Förde 2762 km

Hospizdienst Vogelsberg 1658 km

Ricam Hospiz Berlin 1451 km

Haus Hannah Emsdetten 1164 km

Hospizstiftung Region Aachen 1096 km

Home Care Aachen 990 km

Bergisches Kinder- und Jugendhospiz Buchholz 905 km

Hospizdienst Rastatt 738 km

Palliativstation Karl-Hansen-Klinik Bad Lippspringe 654 km

Evangelisches Johannesstift Berlin 550 km

Förderverein Kinder und Jugendhospiz Düsseldorf 507 km

Hospizförderverein Fulda 448 km

DHP Stiftung 368 km

 

Amb. Hospiz- und Palliativdienst Johanniter Rodgau 367 km

Hospizkreis Verden 318 km

Hospizbewegung Kreis Soest 290 km

Kinderhospiz Sonnenhof Berlin 263 km

KIO - Kinderhilfe Organtransplantation, 227 km

Hospiz Essen – Steele 226 km

Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden 191 km

Hospizdienst Walsrode 185 km

Hospiz Mülheim/Ruhr 141 km

Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg 136 km

 

Hospiz St. Elisabeth Fulda 124 km

Kinderhospiz Regenbogen Düsseldorf 115 km

Kinder- und Jugendhospiz Bethel 111 km

Pallitatives Hospiz Solingen 87 km

Marianus-Care Palliativnetz Bardowick 86 km

Zentrum für Palliativmedizin, Uniklinik Düsseldorf 77 km

KinderPalliativTeam Südhessen 75 km

LV für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen 73 km

Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland Düsseldorf 72 km

Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg 71 km

 

Hospiz Stuttgart 63 km

Hospiz am Dreifaltigkeitsberg, Spaichingen 63 km

Osnabrücker Hospiz 62 km

Ambulantes Hospiz St.Josef Neunkirchen 62 km

Hospiz St. Hildegard Bochum 48 km

Hospiz- und Palliativberatungsdienst Potsdam 44 km

St. Marianus Palliativzentrum Bardowick 43 km

FC Schwadorf Jugendabteilung 42 km

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Gießen 42 km

Kleine Helden, Hünfeld 36 km

 

Förderverein Hospiz Ettlingen 33 km

Hospizdienst Horizont Berlin 32 km

Pallitativzentrum am Sana-Klinikum Remscheid 25 km

Kinderhospiz Bärenherz Leipzig 24km

SAPV Team Diakoniestation St.Mauritius Hardegsen 21km

Hospiz Schloss Bernstorf 21km

Ambulanter Kinderhospizdienst im Kreis RE 21 km

Kinderhospiz Balthasar Olpe 21 km

Hospiz an der Lutter in Göttingen 21 km

Kieler Hospiz 18 km

 

Kinderhospiz Löwenherz Syke 15 km

Hospiz Verein Bamberg 15 km

Deutschland Cup 11 km

Kinderkrebs-Zentrum Hamburg 10 km

Palliativstation Klinikum Bad Salzungen 10 km

Hospizverein Pfaffenwinkel 10 km

Deutsche Kinderkrebsstiftung 9 km

Hospiz Hünfeld 9 km

www.himmelskleider.de 8 km


„Die Schwentinentaler – Laufen verbindet“

Das Laufen über den Sport hinaus gehen kann, zeigt die Laufgruppe aus Schwentinental. Die 25 bis 30 Läufer treffen sich seit 2004 drei Mal in der Woche zu Lauftreffs am Strand, um den See oder durch die Wälder von Schleswig-Holstein. Spaß und die gemeinsame Unternehmung stehen dabei im Vordergrund. Vom Ehrgeiz gepackt, versuchten sie in weniger als zwei Wochen vor dem Starttermin, eine Staffel für den Kreis-Plön-Lauf am 7. Juni 2015 über 100 km auf die Beine zu stellen. Innerhalb von kürzester Zeit stand die Staffel mit 14 Läufern und dem Namen „Die Schwentinentaler – Laufen verbindet“. 

Den Namen haben sie sich gegeben, weil die Stadt Schwentinental aus zwei Stadtteilen besteht und Läufer aus beiden Teilen gestartet sind. Das ist die offizielle Erklärung. Im Vertrauen geht die Erklärung tiefer. Ein Läuferfreund der Gruppe ist seit einiger Zeit schwer erkrankt. „Er ist immer einer unserer wichtigsten „Oberhäuptlinge“ gewesen, stets motivierend, gut gelaunt, engagiert und von allen fest ins Herz geschlossen“, beschreibt Läuferin Barbara Schnoor ihren Lauffreund.  In diesem Jahr mussten sie mit ansehen, dass er trotz Kampfgeist und Optimismus in ihrer Mitte nicht mehr so präsent sein kann, wie sie es sich wünschen.

 

Diese Situation zusammen mit persönlichen Erfahrungen der Läufer ist auch der Grund, weshalb sie in quietschgrünen Shirts Kilometer für „I run for life“ sammeln. „Es kann jeden  treffen, das wurde uns durch unseren Freund nochmal bewusst. Nicht nur alte Menschen, sondern auch Leistungssportlern. Plötzlich und unvermutet. Umso wichtiger ist es in so schwierigen Zeiten Menschen an seiner Seite zu wissen, die da sind und dich begleiten, gerade wenn die Hoffnung schwindet und die eigenen Kräfte nachlassen. Es ist gut zu wissen nicht alleine zu sein“, erklärt Barbara Schnoor ihren persönlichen Bewegung für IRFL Punkte zu sammeln mit dem sie vielen Läuferfreunden aus dem Herzen spricht.

Dank ihres unbeirrten Teamgeists ist die Gruppe beim Staffellauf durch das wunderschöne Plön über sich hinaus gewachsen. Vorgegebene Zeiten wurden unterschritten und ungeahnte Leistungen freigesetzt.  Ein spontanes gemeinsames Picknick rundete den Tag ab. Des Weiteren nehmen „Die Schwentinentaler“ im Rahmen des Seniorencups im Kreis Plön an offiziellen Veranstaltungen teil und wollen ihren ersten Platz zurückerobern, den sie im vergangnenen Jahr um nur vier Punkte verfehlt haben.

Erst vor Kurzem hat die Gruppe im Schwentinentaler Freibad einen Spaßtriathlon durchgeführt . Dort haben sie seit mehreren Monaten ihren Lauffreund endlich wieder gesehen. „Er ist eben ein Kämpfer und gibt nicht auf. Er weiß, wir machen weiter und halten die Gruppe zusammen und die Fahne hoch. Auch, wenn der Häuptling eine Zwangspause einlegen muss – „Laufen verbindet“ und hat schon viele von uns aus tiefen Tälern wieder herausgeholt. Wir geben nicht auf!“, so Barbara Schnoor.  


Elke Dresia erlief 500 € für den Ambulanten Hospizdienst in Walsrode

Elke Dresia (links) überreicht der Leiterin des Ambulanten Hospizdienst in Walsrode Almuth Eckardt eine Spende in Höhe von 500€.

„Man braucht nicht mehr zu tun als sich anzumelden. Letztlich kann man so mit viel Spaß und seinem Hobby Gutes tun“, so begründet die Bad Fallingbostelerin Elke Dresia ihre Teilnahme an der Aktion „I run for life“. Die Apothekeninhaberin nahm an offiziellen Läufen in Berlin und Duisburg teil und sammelte während zwei Halbmarathons und dem City Nightrun Berlin insgesamt 52 Kilometer. Ihren Gewinn in Höhe von 500€ spendete Sie an den Ambulanten Hospizdienst in Walsrode.

Doch damit ist nicht Schluss – im Juni 2015 wird Dresia bei einem Halbmarathon in Duisburg mitlaufen und neue Kilometer sammeln.


3.000 € „Kilometergeld“ für den Hospizdienst Vogelsberg

vlnr. Hospizhelferin Hildegard Schwarz, Thomas Sitte, Hospizkoordinatorin Hildegard Weber

Die Deutsche PalliativStiftung klappert mit der Aktion „I run for life“ für eine bessere hospizlich-palliative Versorgung. Dabei konnte der Hospizdienst Vogelsberg jetzt eine völlig unerwartete Spende durch ausdauernde Sportler erhalten! 

 

Große Freude herrscht bei den 32 ehrenamtlichen Begleitern des Hospizdienstes Vogelsberg. Einige Vulkanläufer hatten ihnen nach einer Idee des Ultraläufers Mäx Schubath ihre Wettkampfkilometer gewidmet. Im Rahmen des Wettbewerbes „I run for life“ kann jeder Läufer, der irgendwo an einem Wettkampf teilnimmt, diese Kilometer einer hospizlich-palliativen Einrichtung widmen. 

So kamen für 5.562 Wettkampf-km satte 3.000 € „Kilometergeld“ zusammen. Die Koordinatorin Hildegard Weber und die Ehrenamtliche Hildegard Schwarz waren bei der Scheckübergabe begeistert und dankten von Herzen: „Sonst gibt es so viele Vorbehalte und Ängste vor unserer Arbeit.", so Hildegard Weber, „Meist werden wir viel zu spät zu den hilfsbedürftigen Patienten gerufen. Und hier engagieren sich gesunde Sportler für unser Anliegen, sogar ohne dass wir sie gebeten hatten. Damit haben wir nicht gerechnet!“

 

Der Hospizdienst Vogelsberg ist in der IGSL- Internationale Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand e.V. organisiert. Auf der Website finden Sie viele Informationen dazu. In diesem Jahr ist der Jackpot schon auf 40.000 € angewachsen und es wird noch mehr! Mitmachen für den guten Zweck lohnt sich also immer mehr.


„Ultrafriesen“ übergaben 5.000 € Scheck an den Ambulanten Hospizdienst Wilhelmshaven-Friesland e. V.

Die „Ultrafriesen“, ein Verein aus 18 Ausdauersportlern aus dem Bereich Wilhelmshaven-Friesland, sind im vergangenen Jahr insgesamt 11.678 Kilometer für einen guten Zweck gelaufen. Die Sportler sammelten ihre Laufkilometer bei verschiedenen Wettkämpfen und nahmen bei der Aktion „I run for life“ der Deutschen PalliativStiftung teil. Mit dieser beachtlichen Zahl an Laufkilometern schafften sie es auf den ersten Platz des DeutschlandCups 2014 und erhielten einen Scheck in Höhe von 5.000 €, den die Läufer dem Ambulanten Hospizdienst Wilhelmshaven-Friesland e. V.  überreichten.


Abschluss 2014: KARSTADT sports DeutschlandCup

Der Cup 2014 ist fertig, Sieger und Gewinner stehen fest ...

vlnr. Nicole Felgenhauer (GF KARSTADT), Elke Hohmann (Vors. Förderverein PalliativStiftung), Daniel Latzel, Thomas Sitte (Stiftungsvorstand)

2014 ging es zum letzten Mal um die Schnellsten. Jeder, der bis zum 14. September an zwei Halbmarathons teilnahm und seine Daten auch auf die Ergebnisliste hochlud, kam in die Wertung.

Gesamtsieger 2014 wurde
Daniel Latzel

Sieger M 30
Ingo Wissmann

Sieger M 50
Erwin Jost

Siegerin WHK
Victoria Laski

Siegerin W30
Michaela Tarrach

Siegerin W 50
Elke Dresia

Die Verlosung der Preise war am Samstag, dem 3. Januar um 10.00 Uhr in der Sportabteilung bei KARSTADT in Fulda. Dabei wurden auch die Einrichtungen bekannt gegeben, die die insgesamt 20.000 € erhalten haben, weil engagierte Läufer ihnen ihre gelaufenen Kilometer gewidmet hatten, gab es das Kilometergeld.

Mehr Informationen zu den Gewinnern sind in der Pressemitteilung der Deutschen PalliativStiftung zu finden.

Jetzt soll der DeutschlandCup ein Wettbewerb um das Kilometergeld werden. Und dieses Budget haben wir ordentlich aufgestockt auf derzeit 40.000 € (es wird noch mehr werden!!!). Die gelaufenen Zeiten spielen jetzt keine Rolle mehr. So kann wirklich JEDER mitmachen, der laufen kann! Zwei gute Gründe gibt es immer: Die Möglichkeiten von Hospizarbeit und Palliativversorgung bekannt machen und einer Einrichtung nach Wahl zu mehr Geld für die wichtige Arbeit verhelfen.

 

 

 


Unsere Partner Techniker Krankenkasse Sportärzteverband Hessen e.V.
„I run for life“ - Eine sozialsportliche Initiative der Deutschen PalliativStiftung und der Techniker Krankenkasse